Samstag, 9. Januar 2016

Bei Mitfahrgelegenheiten Kommunikation zwischen Fahrer und Mitfahrer

Wo ist das Problem bei der Kommunikation zwischen Fahrer und Mitfahrer?

Die Mitfahrgelegenheit: praktisch und eine Win-Win Situation.
Wer als Fahrer schon mal Mitfahrer bei sich im Auto mitgenommen hat, der weiß wie es funktioniert... So in etwa:

  • Fahrer inseriert seine Fahrt auf einem Mitfahrportal und macht dabei folgende Angaben:
    • Strecke von Startort, Zwischenziele, Zielort
    • Abfahrtszeit am Startort sowie evtl. auch Abfahrtszeiten an Zwischenzielen
    • Welches Fahrzeug man hat und somit auch
    • wieviel Gepäck man pro Mitfahrer mitnehmen kann
    • Kosten für ganze Strecke sowie Teilstrecken (soweit es das Mitfahrportal erlaubt)
    • Ggf. gibt man Treffpunkt als Adresse, als konkreten Punkt an oder man beschreibt den Treffpunkt in der Beschreibung. Ansonsten versucht man ihn am Telefon zu erklären
  • Fahrt wird auf dem Mitfahrportal veröffentlicht, u.U. findet dazwischen noch eine Prüfung statt (z.B. bei BlaBlaCar) damit man hier keine Telefonnummer oder sonstige Kontaktdaten veröffentlichen kann. Hintergrund bei BlaBlaCar ist ganz einfach, dass hier von vorn herein die Einführung eines kostenpflichtigen Buchungssystems geplant war.
  • Mitfahrer suchen und finden die Fahrt auf fahrtfinder.net, das ist jedenfalls der Optimale Ablauf. Denn Fahrtfinder findet die Fahrten von verschiedenen Mitfahrportalen und nicht etwa nur von EINEM
  • Dann gibt es noch einige Zwischenschritte die bei Nutzung von Mitfahrzentralen mit kostenpflichtigem Buchungssystem (oder solchen die es noch planen) nicht umgangen werden können:
    • Mitfahrer muss sich auf dem Mitfahrportal mit seiner Mobiltelefonnummer registrieren und diese Nummer auch mittels SMS verifizieren lassen.
    • Nächster Zwischenschritt: Der Mitfahrer muss er erst einmal entweder mittels portalinternem Nachrichtensystem dem Fahrer eine Nachricht schreiben, bzw. die Fahrt direkt dort "buchen" (so als wäre der Fahrer ein Reiseveranstalter).
    • Als weiterer Zwischenschritt muss der Fahrer die Fahrt bestätigen. Entweder im System oder per Nachricht.
    • Gegebenenfalls wird die Fahrt jetzt schon bezahlt oder man gibt Zahlundsdaten an und das Geld wird nach der Fahrt eingezogen, inklusive "Provision für den Portalbetreiber und seiner Investoren".
  • Nun hat der Mitfahrer die Nummer des Fahrers und man kann sich in Verbindung setzen um alle Details zu besprechen.
    Das geht übrigens auch OHNE diese Zwischenschritte wenn man KEIN Mitfahrportal mit Buchungssystem nutzt (z.B. mitfahren.de)
  • Im Besten Fall hat der Fahrer bereits möglichst viele Infos zur Fahrt im Inserat veröffentlicht (auch soweit es das Mitfahrportal erlaubt) und der Mitfahrer hat sich die Infos auch angeschaut
  • Mitfahrer kontaktiert den Fahrer (Anruf oder SMS) und dann heißt es in den allermeisten Fällen:
    "Hallo (meistens stellt man sich auch vor), ich hab deine Anzeige bei *** gefunden und wollte fragen ob du noch ein Platz frei hast."
    Manchmal sagt der anrufende Mitfahrer auch von wo nach wo er eigentlich mitfahren möchte, aber in 90% aller Fälle ist das genau DER Satz den man als Fahrer bei einer Mitfahrgelegenheit zu hören kriegt. Ist doch so? Falls nicht, Kommentarfunktion ;)
  • Nun weiß ich als Fahrer ja nicht, was der Mitfahrer da vor sich hat, was er da eigentlich gefunden hat. Und vielleicht hat er sich ja doch verwählt? Aber manchmal ist es einfach so, dass ich eine Hin- und eine Rückfahrt habe. Oder ich MÖCHTE auf bestimmten Strecken einfach niemanden mitnehmen (z.B. Kurzstrecken am Anfang oder am Ende der Fahrt).
    Daher möchte ich einfach unglaublich gerne wissen, von wo nach wo der Anrufer eigentlich will.
    Da er sich meistens weder vorgestellt hat noch mir gleich am Anfang mitgeteilt hat wo er zu- und aussteigen möchte, muss ich fragen...
  • An dieser Stelle sollte man vielleicht noch erwähnen, dass Mitfahrer es immerwieder schaffen in den ungünstigsten Momenten anzurufen. Dann wundern sie sich natürlich, dass man nicht ans Telefon geht. Das heißt jetzt nicht unbedingt, dass sie mitten in der Nacht anrufen (wobei das auch vorkommt), sondern man ist einfach kein Reisebüro und sitzt da den ganzen Tag auf Mitreisende wartend. Man kann in dem Moment einfach nicht dran.
    Das führt uns zur nächsten Problematik: Wir haben überhaupt keinen Überblick über die Mitfahrer. Sofern es der erste Anrufer ist, weiß man natürlich ganz genau "ja, ich habe mindestens einen Platz frei". Aber wenn das schon der Zweite oder Dritte ist, zwischendurch hat mal wieder einer abgesagt, dann ruft der vierte an, der fünfte wiederum fährt nur eine Teilstrecke die wiederum frei ist weil der erste ja genau dort aussteigt wo der fünfte Anrufer zusteigt.
    Ja gerade bei gefragten Mitfahrgelegenheiten ist das manchmal so. Und egal wie, man ist sich als Fahrer dann nicht mehr ganz sicher wo man noch einen Platz frei hat. Was sagt man dem Anrufer dann? Meinen Zettel mit der Übersicht hab ich grad nicht da. Ich schau erst mal dann meld ich mich zurück...
  • Nun, nachdem ich weiß wo er zu und aussteigen möchte, ich einen Platz für ihn habe und auch damit einverstanden bin DASS er mitfährt (weil er z.B. nicht nur eine Kurzstrecke mitfahren will), sage ich erst einmal zu...
  • Ich frage ob er denn wüsste wo der Treffpunkt ist und wo ich ihn am Zielort absetze (falls ich die Treffpunkte im Inserat bereits angegeben habe).
  • Als Antwort sagt der Mitfahrer dann sowas wie "Ym" oder "Ym, am Hauptbahnhof, wie normal... Oder?"... Ganz selten passiert es aber auch, dass er sofort Bescheid weiß, dann bin ich schon fast schockiert, dass es sowas noch gibt...
  • Hier muss man dann erst mal etwas klarstellen, sofern der Treffpunkt eben NICHT der Hauptbahnhof ist. Und nachdem man ein wenig miteinander gesprochen hat, stellt sich plötzlich heraus, dass dieser Mitfahrer nur und ausschließlich am Hauptbahnhof abgeholt werden möchte und es nicht einsieht, dass der Umweg zum Hauptbahnhof für mich als Fahrer einen etwas längeren Umweg (hin und zurück) bedeutet als wenn er einfach in den Bus oder die Straßenbahn steigt um zum Treffpunkt zu kommen... Daher endet das Gespräch erst hier, die Zeit hätte man sich auch sparen können, wenn der Mitfahrer direkt wüsste, dass Hauptbahnhof einfach nicht drin ist.
  • Ist er DOCH mit dem Treffpunkt einverstanden, muss ich diesen in den meisten Fällen nochmal erklären. Eventuell muss ich auch erklären wie der Mitfahrer da zum Treffpunkt kommt (mit welchem Bus / Straßenbahn) und wo er aussteigen müsste. Ansich war ich mir sicher, dass solche Seiten wie
    reiseauskunft.bahn.de
    öpnvkarte.de
    hinlänglich bekannt sein müssten, gibt es sie schließlich nicht erst seit gestern..!
    Und jeder sich selbst informieren kann wie er am besten von seinem aktuellen Standort zum Treffpunkt kommt.
  • Oft läuft die Kommunikation auch rein schriftlich (per SMS oder WhatsApp) ab. Aber im Kern passiert dann doch das gleiche

So viel zu den Schritten die VOR der Fahrt passieren. Ist schon so Einiges, insbesondere wenn man auch den Treffpunkt erklären muss... Doch dann ist erst mal Ruhe und zwar so lange bis es kurz vor der Abfahrt ist. Je nach dem ob der Mitfahrer beispielsweise den Treffpunkt bereits kennt oder überhaupt zum allerersten Mal mit einer Mitfahrgelegenheit fährt, kann es auch hier wieder zu Verzögerungen kommen:
Im Besten Fall hat man es geschafft den Treffpunkt so gut zu erklären, dass sich der Mitfahrer genau dort befindet wo er sein sollte,
im schlechtesten Fall taucht der Mitfahrer nicht auf und ist telefonisch nicht erreichbar.
Im letzteren Fall wartet man in der Regel einige Minuten (maximal 15) und versucht dann noch ein allerletztes Mal den Mitfahrer zu erreichen.
Aus Erfahrung kann man jedoch sagen: Wenn der Mitfahrer später dran ist, meldet er sich von sich aus, dass er später kommt. Wenn man ihn zur Abfahrtszeit nicht am Treffpunkt sieht, ruft man ihn erst mal an. Geht er aber auch nach 10 Minuten nicht ans Telefon, kann man ihm getrost eine Nachricht hinterlassen und los fahren. Der Fahrer hat seine Sorgfaltspflicht erfüllt, der Mitfahrer nicht. Er hätte von sich aus Bescheid geben müssen wenn er später gekommen wäre. Ausreden wie "hab das falsche Telefon, kein Guthaben oder Akku leer" sind keine Rechtfertigung. Das gehört auch zur Sorgfalt. Wenn man schon nicht in der Lage ist anzurufen oder ans Telefon zu gehen, so sollte man wenigstens pünktlich am Treffpunkt sein um zu vermeiden, dass der Fahrer ohne einem abfährt.

Dann gibt es noch den suboptimalen Fall: Der Mitfahrer ist scheinbar am Treffpunkt, hat ihn aber falsch verstanden und ist somit eben NICHT am Treffpunkt. Man ruft also an und fragt wo er bleibt. Er sagt "Na ich bin wie vereinbart am Treffpunkt" - Ich sage "nein sonst würde ich dich ja hier irgendwo sehen".
Kurz um, der Mitfahrer hat den Treffpunkt falsch verstanden. Ärgern hilft da nichts, man muss ihm jetzt erklären, wie er zum tatsächlichen Treffpunkt kommt. Je nach Sprachkenntnis und Orientierungssinn kann das dann recht schnell oder eine gefühlte Ewigkeit dauern bis der Mitfahrer da ist.

Andere Mitfahrer müssen warten weil ein Mitfahrer später kommt

Das Problem dabei ist auch, dass dadurch, dass der eine Mitfahrer erst noch den Weg finden muss, alle anderen Mitfahrer WARTEN MÜSSEN. Nicht nur diejenigen die an diesem Punkt zusteigen sondern auch diejenigen, die später zusteigen. Kaum hat man sich getroffen und der Mitfahrer sitzt im Auto, muss der Fahrer dann noch die Mitfahrer, die später zusteigen, darüber informieren, dass er später kommt weil er auf einen Mitfahrer warten musste. So geht wieder Zeit verloren. Egal ob man jetzt eine SMS an mehrere Mitfahrer schickt (z.B. "komme 15min später") oder jeden einzelnen anruft. Alles kostet Zeit.

Gibt es nicht eine Möglichkeit das Handling zu vereinfachen und damit Zeit zu sparen?

Nun, es gibt mehrere Möglichkeiten und Methoden. Wir sollten bedenken, der Fahrer einer Mitfahrgelegenheit ist KEIN REISEVERANSTALTER und auch kein Unternehmer der immerzu am Telefon erreichbar sein muss. Er sitzt nicht im Büro und hat eine "Buchungssoftware" die ihm sagt wann wer wohin mitfährt und wie die Auslastung ist.

Also wie kann man die Probleme nun lösen?
Zum einen gibt es da das Problem mit dem Treffpunkt:
Wie erklärt man diesen und vermeidet Missverständnisse?

  • Man könnte ein Mitfahrportal nutzen bei dem man Treffpunkte für Start, Zwischenziel und Zielort angeben kann, in der bereits eine Beschreibung drin ist.
  • Damit ist nicht etwa ein Mitfahrportal gemeint, bei dem man als Treffpunkte "genaue Adressen" angeben kann, sondern Treffpunkte als Treffpunkte. BlaBlaCar fällt hier schon mal durch. Bedauerlich ist dabei, dass BlaBlaCar immernoch am bekanntesten ist.
  • Treffpunkte müssen deshalb als genaue Punkte angegeben werden weil es gerade bei Autobahnnahen Treffpunkten (Parkplätze) gar keine Adresse gibt. Ein Parkplatz hat nun mal oft gar kein Haus mit Hausnummer. Auch bei Treffpunkten in der Innenstadt gibt es keine genauen Adressen bei Parkplätzen. Es gibt zwar meist ein Haus in der Nähe aber dann steht der Mitfahrer dort und es kommt wieder zu der Situation mit dem "ich finde es nicht". In dem Moment wo man versucht dem Mitfahrer zu erklären wie er zum Parkplatz kommt, läuft er womöglich in die völlig verkehrte Richtung. Denn dort gibt es schließlich auch einen Parkplatz.
  • Nur wenn der Treffpunkt als genauer Punkt (mittels Koordinaten) auf der Karte eingezeichnet ist, ist er absolut eindeutig und Missverständnisse somit fast ausgeschlossen
  • Man könnte natürlich auch versuchen den Treffpunkt (bzw. Treffpunkte für alle Städte) im Beschreibungsfeld der Mitfahrgelegenheit so genau wie möglich beschreiben und die Treffpunkte als möglichst nehegelegene Adressen angeben. Das kann man machen aber es wird aus verschiedenen Gründen trotzdem recht selten funktionieren.
    Wieos? Weil sich der Mitfahrer in den seltensten Fällen beim Inserat für den Treffpunkt interessiert, er weiß ja manchmal sogar nicht, dass die Fahrt eigentlich in der Nachbarstadt los geht und er die Fahrt nur aufgrund der automatischen Umkreissuche des Mitfahrportals gefunden hat. Er ist z.B. der Überzeugung, dass der Fahrer von Heidelberg los fährt, weil er nach Heidelberg gesucht hat, auch wenn der Fahrer in Wirklichkeit in Friedrichsfeld los fährt (bzw. dort nur Zwischenstopp macht) und dies auch genau so im Inserat drin steht.

Nächste Situation:
Wie kommuniziert man Verspätungen wenn sie eintreffen?
Gerade wenn Mitfahrer nicht dort zusteigen wo der Fahrer los fährt sondern erst an einem Zwischenziel, kann es sein, dass Verzögerungen auftreten. Sei es durch andere Mitfahrer auf die man noch warten muss, Stau oder Sonstiges

  • Man kann alle nacheinander erst mal anrufen. Also auf geht's! Erst mal die Telefonnummern von den Mitfahrern raus suchen, dann anrufen, warten bis der Mitfahrer abnimmt, ihm erklären dass man 20min später da ist und sich eventuell noch seinen Kommentar dazu anhören.
    Anschließend muss man dann noch den nächsten Mitfahrer anrufen und das selbe machen...
  • Man könnte sich auch auf reine Textkommunikation beschränken und per SMS oder WhatsApp an alle Mitfahrer die selbe Nachricht schicken. Nicht zu vergessen, dass auch hier für das Aussuchen der Telefonnummern und das Tippen des Textes Zeit ins Land geht.
  • Man könnte sich aber auch die Zeit sparen und einfach so schnell wie möglich los fahren. Man sollte dabei dann allerdings mit verärgerten Mitfahrern rechnen die dann während der Fahrt anrufen um zu fragen warum man denn immernoch nicht da ist. Geht man während der Fahrt nicht ans Telefon, hat man unter Umständen das Problem, dass der Mitfahrer glaubt versetzt worden zu sein und ist im schlimmsten Fall nicht mehr am vereinbarten Treffpunkt. Geht man doch während der Fahrt ans Telefon, riskiert man ein Busgeld oder im schlimmsten Fall einen Unfall.

Eine gute Nachricht:
An einer Lösung für Fahrer und Mitfahrer wird gearbeitet

Es gibt bis jetzt also keine optimale Lösung für diese Probleme. Es wird aber an einer Lösung gearbeitet!

Die Lösung heißt nicht BlaBlaCar! Diese arbeiten lediglich an Funktionen, die den Gewinn maximieren.

Auf nimmtmit.de kann man sich vorab als Tester registrieren um die dort beschreibenen Funktionen zu testen. Dabei geht es zunächst darum das Tool so weit fertig zu bekommen, dass es später wirklich jeder nutzen kann!

Dieses Tool vereinfacht die Beschreibung des Treffpunktes und die Kommunikation von Verspätungen. Wenn Du diese Probleme als Fahrer von Mitfahrgelegenheiten kennst und bereit bist dieses neue Tool zu testen, schau mal rein, meld dich an! :)

Folgende Lösungen bietet nimmtmit.de an

  • Auswahl eines genauen Treffpunktes (keine Adresse) mit Angaben wie der Mitfahrer ganz einfach dort hin kommt.
    Also ÖPNV Haltestelle und Linien (Bus, Straßenbahn, S-Bahn).
    Dem Mitfahrer wird der Treffpunkt auf einer Map angezeigt, er kann sich auf Wunsch auch die Route dorthin berechnen lassen.
  • Information für alle Mitfahrer wann der Fahrer am Treffpunkt sein wird.
    Keine Anrufe nötig, der Fahrer informiert alle Mitfahrer über dieses Tool
  • Übersicht für den Fahrer wann er wo wieviele Plätze belegt hat, also wo Mitfahrer zusteigen und aussteigen.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Mit "angewöhnten" Webseiten

Wo ist das Problem mit "angewöhnten" Webseiten?

Ihr kennt das: Für bestimmte Sachen gibt es bestimmte Webseiten:

  • Will ich einen Leihwagen, gibt es Sixt und Europcar
  • Will ich einen Transporter für den Umzug ... auch Sixt oder Europcar
  • Will ich irgendwie von A nach B kommen, nutze ich entweder wiederum Sixt oder Europcar oder ich schaue wann der nächste IC / ICE der Bahn fährt
  • Will ich günstiger irgendwo mitfahren, gibt es hierfür eine Mitfahrzentrale oder Mitfahrgelegenheit.
  • Will ich selber fahren und Leute mitnehmen, veröffentliche ich ein Inserat wiederum auf Mitfahrzentrale oder Mitfahrgelegenheit.
  • Kann ich meine betagten Eltern nicht mehr selber pflegen, schicke ich sie ins Pflegeheim
  • ... Oder ich habe von einer tollen Agentur gehört die ganz günstig Pflegerinnen aus Osteuropa anbieten. Da gibt es auf dem Markt nur promedica24 oder so genannte "Pflegehelden".
  • Fallen euch weitere Beispiele ein? Bitte als Kommentar posten, dann wird das hier auch ergänzt ;-)

Warum nicht hinterfragen?

Wir stellen das gar nicht mehr in Frage. Für Dies gibt es Das, für Selles gibt's Jenes.
Wir kommen gar nicht mehr auf die Idee nach Alternativen zu fragen denn es ist ja schon etwas da und es gibt nichts Besseres. Ausgeschlossen!

Was wäre aber wenn wir doch mal einiges hinterfragen würden? Beispielsweise gehen wir für einen Umzugswagen in Offenburg nicht direkt zu Sixt oder Europcar sondern suchen nach:
Transporter günstig mieten Offenburg
und finden (unterhalb der bezahlten Werbeanzeigen) Wehrle Autovermietung Offenburg. Zum ersten Mal etwas von lokalen Anbietern gehört? Diese sind in der Regel günstiger und bieten besseren Service gerade um sich von den großen Anbietern abzuheben.

Anderes Beispiel, wir wollen günstig von A nach B kommen. Günstig und Bahn schließt sich schon mal aus. Will ich z.B. von Freiburg nach Bochum fahren, muss ich schon mal 122 EUR hinblättern und es wird jedes Jahr teurer.
Welche Alternativen gibt es da? Man will ja schließlich nur von A nach B kommen und nicht den Wagen kaufen in dem man sitzt (ich weiß das ist etwas übertrieben). Selber fahren mit dem Auto oder nach einer Mitfahrgelegenheit z.B. in einer Mitfahrzentrale suchen.
Früher gab es noch die echten Mitfahrzentralen wo man rein gehen konnte und nach Fahrern / Mitfahrern suchen konnte. Das kostete aber Geld. Das scheint ja nun vorbei zu sein, denn es gibt im Internet so eine Seite, die kennt jeder, die heißt Mitfahrgelegenheit...
Und die ist auch kostenlos. Selbstverständlich ist sie das, es war immer kostenlos. Ganz sicher? Und ist es ganz sicher die einzige Seite für Mitfahrgelegenheiten?

Dann mal hier ein paar Fakten:

  • Mitfahrgelegenheit hat ein neues Buchungssystem eingeführt um die Zuverlässigkeit von Fahrern und Mitfahrern zu erhöhen.
  • Mit dem Buchungssystem können sich Fahrer / Mitfahrer gegenseitig bewerten
  • Optional kann man sogar die Bezahlung über Mitfahrgelegenheit abwickeln lassen, d.h. der Mitfahrer zahlt per Vorkasse. Erscheint er nicht oder sagt zu kurzfristig ab, geht das Geld trotzdem an den Fahrer.
  • Dieses Buchungssystem war zunächst freiwillig und man konnte selbst auswählen ob man es nutzen will oder nicht
  • Buchungssystem wurde zunächst auf bestimmten Strecken in einer sog. "Testphase" obligatorisch eingeführt
  • Zitat von Mitfahrgelegenheit: "Für uns entstehende Kosten (Payment-Gebühren, SMS-Versand) erheben wir für alle Buchungen eine Gebühr in Höhe von 11% des Fahrpreises.". Anfangs waren es 2 EUR, dann 5% und nun 11% je Mitfahrer und Fahrpreis
  • Nun sind alle Strecken die ein Fahrer ab 600km Länge inserieren will, buchungs- und somit kostenpflichtig.
  • Sucht nun jemand nach einer Fahrt über 600km Strecke (z.B. Hamburg < - > München) bei Mitfahrgelegenheit, wundert er sich, dass er nur noch buchbare Inserate findet, in denen der Fahrer angeblich "darum bittet" verbindlich zu buchen.
  • Der Fahrer "bittet" nicht freiwillig darum, dass der Mitfahrer die Fahrt buchen muss. Der Fahrer hat hier einfach überhaupt gar keine WAHL als das Inserat mit buchungssystem online zu stellen.
  • Der Mitfahrer muss zuerst verbindlich buchen und sogar die Zahlung einleiten bevor er überhaupt die Kontaktdaten des Fahrers erhält. Und wer weiß, ob die Fahrt wirklich statt findet oder der Fahrer nicht das Geld mitnimmt und gar nicht fährt? Dann darf man sich mit dem Portal rumschlagen...

Ganz recht, Mitfahrgelegenheit hat seine Marktstellung ausgebaut, viele Besucher, Fahrer und Mitfahrer gewonnen und seit dem wurde immer von Mitfahrgelegenheit weiter erzählt. Suchst du eine Mitfahrgelegenheit? Suche bei Mitfahrgelegenheit! Nun wo das Potential dieser Plattform groß ist, will man daraus Geld schöpfen. Kurz gesagt: 11% des Mitfahrpreises. Dadurch werden sich die Preise für Mitfahrten natürlich erhöhen und die Leute fangen an aufzuwachen. Da es aber nur schrittweise eingeführt wird, merken wir das nur sehr langsam:
Erst freiwillig, dann auf ein paar Strecken, nun bei allen Strecken ab 600km. Ist nur eine Frage der Zeit bis es auf 300km ausgeweitet wird und irgendwann sogar für ALLE Fahrten obligatorisch wird.

Darum ist es JETZT Zeit sich nach anderen Mitfahr-Portalen umzuschauen

Ganz recht, man glaubt es kaum, es gib andere Mitfahr-Portale im Internet. Und das nicht erst seit dem Mitfahrgelegenheit diese Buchungspflicht mit 11% Provision eingeführt hat!

So ist es aber, wird ein Portal zu groß, fängt man an es auszuschöpfen. Es hat eine gewisse "Marktmacht". Kommen dann wir Nutzer nicht auf die Idee nach Alternativen zu suchen, können sie ihre Macht voll ausspielen.

Wie finde ich die Alternative?

Ganz einfach wieder Google einsetzen und nach Mitfahrzentrale suchen. Eventuell auch direkt eine Strecke, z.B. "Mitfahrgelegenheit Freiburg Köln" eingeben. Dann muss man natürlich etwas weiter unten schauen da Mitfahrgelegenheit weiterhin ganz oben in den Suchergebnissen ist ;-)

Was ich ganz persönlich als Online Mitfahrzentrale empfehlen kann ist die Online Mitfahrzentrale drive2day.de. Findet man aber auch auf Alternative zu Mitfahrgelegenheit.de.
Mitfahrzentrale Drive2Day ist kostenlos, hat kein kostenpflichtiges Buchungssystem und bietet mehr Funktionen als Mitfahrgelegenheit. Beispielsweise kann man als Fahrer alle notwendigen Infos im Inserat speichern.

  • Mehrere Treffpunkte inkl. Abfahrts / Ankunftszeiten je angefahrenen Ort
  • Fahrpreis nicht nur für die Gesamtstrecke sondern für alle Teilstrecken
  • Teilstrecken (z.B. zu kurze) deaktivieren
  • Angabe ob man viel Gepäck oder gar Lasten transportieren kann
  • Angabe ob Rauchen oder Raucherpausen erlaubt sind
  • uvm..

Wir sehen also, es gibt IMMER Alternativen. Man muss sie nur suchen und finden. Bei Mitfahrgelegenheit wandern die Mitglieder ab, denn sie lehnen DIESES Buchungssystem ab. Die meisten möchten eine Telefonnummer anrufen, Details klären und dann mitfahren. Und genau DAS geht bei anderen Mitfahrportalen wunderbar! Darum wandern die Nutzer nun ab zu anderen Mitfahrzentralen wie drive2day.

Dienstag, 24. April 2012

Wo ist das Problem wenn Männer Frauen mit Lügen ködern und betrügen

Diese Geschichte über Lug, Betrug und Fremdgehen ist leider wahr

Sie hätte genauso gut aus einem Roman stammen können... Aber es ist wahr, was mir eine gute Bekannte mitgeteilt hatte.

Und sie ist bestimmt nicht die Einzige dieser Art. Es gibt ebenso viele Personen, denen etwas ähnliches passierte... Und selbstverständlich, der Mann von dem ich spreche, das bin zunächst einmal nicht ich :-D aber Männer die so und so ähnlich agieren gibt es bestimmt ebenso zu Hauf.

Die Geschichte von der ich erzähle, spielte sich in Nordrhein-Westfalen ab. Eine Frau die dort Arbeit fand, war etwas gelangweilt und suchte Menschen dort aus der Gegend. In seinem Fall suchte sie jemanden, der ihr bei etwas helfen sollte. -Gibt es ja auch zu Genüge: Frauen die einen Mann nur so zusagen als "Bimbo" suchen. -Aber sie hatte wohl nicht mit IHM gerechnet... Beziehungsweise sie hatte keine Ahnung wer er wirklich war.

Der erste Eindruck

Bei ihrem ersten Treffen war der Eindruck klar:
"Klein, dick, unattraktiv (nicht hässlich aber naja). Fazit: Der Typ ist nur als Hilfe zu gebrauchen"
Und das lief auch wie geschmiert, man könnte meinen, das ist so ein richtiger "Loser". Kommt gleich daher mit Blumen, Schokolade und lädt sie zum Essen ein. Richtige Verführungskünstler machen das GANZ anders. -Um nicht zu sagen genau das Gegenteil. Jeden Falls schien das hier ganz eindeutig der übliche "Nice-Guy-Typ" zu sein. Also der Typ Mann der von Frauen nur als "guter Freund" aber auch nichts mehr angesehen wird. Und was soll man, bzw. FRAU von einem Typen halten, der mit Blumen daher kommt und so etwas wie "du bist so so wunderschön und ich habe dich nicht verdient" sagt? In dieser Kombination müsste so ein Mann, dazu auch noch wenig attraktiv, bei einer Frau unten durch sein. Fishing for compliments, so was geht gar nicht.

Und doch hatte er es geschafft diese Frau zu verführen. Wie denn das? -Es spricht doch alles dagegen! Aussehen UND Verhalten! -Aber es gibt da noch ein paar Details die so einiges bewirken was sie nicht sollten.

Diese Frau war zu der Zeit etwas desperat, verzweifelt. Sie war dort alleine, musste viel arbeiten und suchte die Abwechslung vom Alltag. Da erwies sich dieser Typ als eine Art "Stütze": Er lud sie zum Eisessen ein, zeigte ihr interessante Orte, nahm sie später auch mit zu sich mit nach Hause... Aber er sprach auch. Bei den ersten Treffen, da sagte er nicht nur, dass sie so wunderschön sei. Er erzählte ihr auch, dass er eine ganz wichtige Person in seiner Firma sei. "ich bin in leitender Position tätig, ich muss den Leuten sagen was sie zu tun haben. Ohne mich läuft es einfach nicht [...] Ich arbeite viel und habe ein sehr gutes Einkommen". Außerdem habe er "viele Freunde" die sie jedoch nie kennenlernen durfte ;-)

Ob man es glaubt oder nicht, das hatte schon gereicht um sie zu beeindrucken. Gewiss, Frauen sind verschieden und nicht jede lässt sich durch so etwas ködern. In diesem Fall war die Frau anfällig für soetwas, da sie desperat war. Sie lernte ihn also kennen als sie in einem Tief war.

Man kann sich schon denken, dass wenn ich das hier in einem Blog verfasse, es noch etwas gegeben haben muss was nicht so ganz richtig war. Zunächst einmal, die Sachen mit "der leitenden Position, dem hohen Gehalt und den vielen Freunden" war gelogen. Aber das hat man sich beim lesen wohl schon gedacht ;-) Der Typ hat nämlich kein Diplom, ist wenig gebildet und eine leitende Position hat er schon mal gar nicht. Das einzige was er wirklich gut kann, ist lügen und blenden. So viel zur Leichtgläubigkeit.

Das eigentlich Interessante ist, dass dieser Typ noch zwei weitere "Freundinnen" hatte und seit längerem ganz offiziell noch eine Ehefrau mit Tochter. Es kommt noch besser. Man könnte ja meinen, so ein verheirateter Typ, der seine Ehefrau mit noch 3 anderen Frauen betrügt, würde die Frauen gar nicht zu sich nach Hause einladen. -Hat er aber doch gemacht! Und man muss schon sagen: "Respekt! Der Typ hat's drauf!"
Wie kein anderer konnte er Ehefrau und Kind verschleiern. Und dennoch gab es ganz eindeutige Hinweise darauf, dass da was nicht stimmt:
  • Im Bad gab es Frauensachen.
  • Ein Single-Mann hat keine Gels oder Cremes oder Shampoos für Frauen.
  • Ebenso haben Männer in den meisten Fällen keinen Föhn wobei das natürlich trotzdem vorkommen kann.
  • Hausschuhe in Frauengröße
  • Eine sauber aufgeräumte Wohnung mit vielen Dekoelementen.
  • Normal legt Mann keinen Wert auf Blumen oder unnützen Deko-Kram. Sowas machen Frauen ;-) Aber kann natürlich auch vorkommen (speziell um Frauen aufzureißen)
  • Ein Bild von IHM zusammen mit SEINER Tochter. -Aber das muss ja keiner wissen, wenn jemand fragt, dann ist das die Tochter von... Eh seinem Bruder oder so!
  • Ein abgeschlossenes Zimmer. -Dort ist das Kinderzimmer und all die Kindersachen die er sauber und ordentlich eingeräumt hat. Aber wenn jemand fragt, dann ist das einfach der Abstellraum. Einfach ne Kammer für Krams!
  • Immer wenn er gerade "keine Zeit" hatte, gab es diese Ausreden. Geschäftsreise oder bei den Eltern zum Essen. In Wirklichkeit aber war er entweder bei einer anderen oder bei seiner Ehefrau und Kind
  • Er hatte es sogar geschafft, sich mit allen 3 Frauen an einem Tag zu treffen! -Und sie wohnten nicht gerade nahe beieinander, er scheute keine Mühen und Kosten.
Hatte aber nichts genützt, sie wollte es einfach nicht wahr haben. Sie glaubte es erst, als sie durch einen (glücklichen) Zufall eine andere Frau kennenlernte, die ebenso eine "Beziehung" *hust!* mit ihm hatte. Und dann haben die beiden angefangen zu recherchieren. Sie fanden heraus, dass dieser Mann noch eine Ehefrau und ein Kind hat.

Tja und so endete die Geschichte.

Es werden natürlich keine Namen genannt, das ist klar. Aber wenn es euch bekannt vorkommt: ich weiß wie er aussieht, wie er heißt und wo er wohnt (er treibt sein Unwesen in Düsseldorf, Duisburg, Wuppertal, Köln) ;-) Verraten werde ich es nicht aber ich kann euch sagen ob er es ist :-)

Liebe Frauen

Lasst euch nicht von Erzählungen blenden! Gerade wenn ihr in einem Tief seid! Denn erzählen kann man VIELES! Und wenn ein Mann WIRKLICH mal Manager, Chef, Geschäftsführer, Abteilungsleiter oder Präsident ist und die LIEBE sucht, dann wird er damit garantiert nicht so prahlen! Denn er möchte vielleicht erst einmal feststellen, ob ihn eine Frau auch so liebt.

Er will nicht, dass sie seinen Status oder sein Geld liebt. Er will, dass sie IHN liebt!

Also denkt darüber nach und wenn euch so eine Geschichte bekannt vorkommt, denkt an diese Geschichte. Stellt ein paar Kontrollfragen, sagt, dass ihr seine vielen Freunde (von denen er erzählt) kennen lernen wollt. Oder noch besser, seine Eltern. Ist er verheiratet, wird er verhindern wollen, dass ihr die Eltern kennen lernt ;-) Also solche Vorgehensweisen wie beschrieben sind stets als skeptisch anzusehen.

Und MÄNNER:

Diese Art der Verführung (bzw. genauer gesagt ist es Manipulation) greift nur bei desperaten Frauen und auch nur kurzfristig. Irgendwann kommt es an die Oberfläche, dass ihr kein Arzt, Abteilungsleiter oder Geschäftsführer seid.

Viel wichtiger ist gute Allgemeinbildung, Witz, selbstbewusstes Auftreten und Frechsein. Natürlich auch Einfallsreichtum, nicht immer nur Eisessen gehen ;-) Außerdem hilft es auch sich interessant anzuziehen. So kann man das im Grunde zusammenfassen :-)

Bitte leitet den Artikel mit dem Link weiter

http://wo-ist-das-problem.blogspot.de/2012/04/wo-ist-das-problem-wenn-manner-frauen.html

Samstag, 15. Oktober 2011

Die FDP wird abgestraft

Das ist ja mal was ganz Neues:

Die FDP wird abgestraft

Aber wofür?
Die Lamestream Medien sagen uns, es wäre wegen ihrem seit Neuestem "europafeindlichen Kurs". Sie wären ja gegen den EURO und gegen Milliardenzahlungen an Griechenland.
Mal ganz davon abgesehen, dass es sich hierbei mal wieder nicht um eine Rettung von Ländern sondern defacto von Banken handelt...
Allerdings, als die FDP in den letzten Landtagswahlen im hohen Bogen raus geflogen ist und auch noch die Piraten mit einem beachtlichem Ergebnis in Berlin eingezogen, da habe ich mich gefragt, woher die Medien denn die "Information" hätten, es würde sich um eine "Abstrafung aufgrund des Europafeindlichen Kurses" handeln. Denn ich meine es widerspricht komplett dem was ich weiß.

Die FDP, die so genannten "Liberalen" hat sich selbst überflüssig gemacht. Denn selbst beim Thema "Freiheit" ist sie nicht mehr glaubwürdig! Und wen kümmert es noch was der Herr Rösler von sich gibt?

Also warum wird die FDP wirklich abgestraft? Was denkt der Normalbürger? Ist es weil er der Meinung ist, dass der normale Bürger keine Lobbyparteien braucht? Oder etwa doch weil sie "europafeindlich" wären? Schreibt doch mal einen Comment dazu, was denkt ihr?

Sonntag, 4. September 2011

Popcorn aus Mais

Habt ihr euch nicht schon mal die Frage gestellt

Kann ich Popcorn aus normalem Mais selbst herstellen?

Dieser Frage bin ich nachgegangen und es selbst ausprobiert.
Zunächst einmal, das Popcorn, das man zum "poppen" kaufen kann, sind ja kleine harte Maiskörner. Man kennt das vielleicht aus dem Kino, da sind manche Körner noch nicht ganz durch und man erwischt eben diese harten Maiskörner...
Diese poppen beim Erhitzen auf über 200°C und poppen zu Popcorn.

Warum also sollte man sich nicht einen gewöhnlichen Maiskolben nehmen, diesen zunächst trocknen und dann die einzelnen Körner in die Pfanne oder Mikrowelle hauen? Gesagt - Getan! Nach dem Trocknen des Maiskolben waren die Körner in etwa genau so hart wie die Maiskörner für Popcorn aus dem Supermarkt. Anschließend heizt man die Pfanne auf und ab mit den getrockneten Körnern (vorher natürlich vom Kolben raus friemeln!) in die Pfanne.

Das Resultat:

Man hört zwar ein Poppen und es hüpft ab und an mal das eine oder andere Korn durch die Pfanne... Aber mehr passiert dabei auch nicht. Im Gegensatz zu dem Puffmais für Popcorn aus dem Supermarkt passiert nämlich nichts weiter, als dass der Mais allmählich verbrennt. Einzig und allein der Geruch ist der selbe: Es riecht wie frisch gemachtes Popcorn. Aber es bleiben verbrannte Maiskörner!

Die Auflösung ist ganz einfach:

Für Popcorn benötigt man eine ganz bestimmte Maissorte, den Puffmais. Nur dieser hat genügend gespeicherte Energie, die sich beim Erhitzen auf 200°C mit einem Poppen entlädt und das Maiskorn zum Popcorn verwandelt ;-)

Mit gewöhnlichem Mais in der Pfanne

Mit gewöhnlichem Mais, welches man mit Öl oder Butter in der Pfanne erhitzt, erreicht man bestenfalls also gerösteten Mais. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, nicht so stark erhitzen wie den Puffmais sonst verbrennt man eher den Mais... Oder man kauft sich gerösteten Mais fix und fertig im Mix-Markt ;)

Übrigens, eine gute Nachricht für Fahrer und Mitfahrer von Mitfahrgelegenheiten!
Aktuell wird an einem interessanten Tool zur Vereinfachung der Kommunikation gearbeitet, mehr dazu im aktuellen Artikel
Wo ist das Problem bei der Kommunikation zwischen Fahrer und Mitfahrer? -Problem und Lösung

Samstag, 19. März 2011

Der Nichtwähler

Der Nichtwähler.
Ob politisch motiviert oder komplet desinteressiert.
Da gibt es den angenehmen Nichtwähler. Den interessiert überhaupt gar nichts was abgeht. Auch wenn ihn manche Änderungen direkt betreffen. Dieser desinteressierte Nichtwähler sagt "so what". Und selbst wenn sie ihm alles Geld nehmen würden dann sagt er "na ja ist halt so"

Dann gibt es den "ärgert sich trotzdem -Wähler". Der sagt "die machen nur Scheiße da oben!" und wenn man fragt ob er wählen geht "natürlich nicht!" - "Warum nicht?" - "Na weils nix ändert!"...

Und es gibt die "ich wähle aus politischer Überzeugung explizit und mit voller Absicht Nichtwähler". Dieser ist davon überzeugt, dass es BESSER ist NICHT zu wählen, als zu wählen. Also dieser ist der Überzeugung, dass sich etwas ändern würde, wenn ein gewisser Prozentsatz nicht wählen gehen würde. Nehmen wir an, 90%. Und was würde dann passieren? Ehrlich gesagt, ich verstehe nicht ganz, worauf diese Art Nichtwähler hinaus wollen. Was wollen sie damit erreichen? Wenn einer davon unter euch ist, gebt mir einen Comment. Denn ich verstehe es nicht:
Angenommen wir hätten eine Wahlbeteiligung von 10%. Folglich würden also 90% der Wahl tatsächlich fern bleiben. So und was dann? Dann hätten wir wieder ein Bananenparlament von CDU, SPD, FDP und Grünen. Sagt mir bitte wo hier der Unterschied ist. -Klar, eine Nichtwahlbeteiligung von 90% ist natürlich beachtlich und man würde es kommentieren mit "woow die niedrigste Wahlbeteiligung überhaupt!". Und die Nichtwähler würden sagen "boah DAS hat gesessen! Das können die ja jetzt nicht mehr als repräsentativ verkaufen!" ... HAHAHA!
Ihr seid witzig! Natürlich würden die Bananen das Ergebnis annehmen und wir würden weiterhin durch regiert wie bisher. Schlimmer denn je. Dann würdet ihr Augen machen ungefähr so

Das ist übrigens das What The Fuck Face!

Was wir bräuchten, wären mehr "sonstige Parteien". Die würden zwar nicht unbedingt direkt etwas ändern aber indirekt (passiv) würden sie der braunen Masse (bestehend aus CDU, SPD, FDP und Grünen) Stimmenanteile entziehen. Damit würde es schwer werden, einfach so durch zu regieren.

Dabei ist es nicht so wichtig was in jedem einzelnen Punkt eines Parteiprogramms drin steht. Keiner wird eine Partei finden, in der er sich zu 100% wieder findet. Aber man wird eine Partei finden, in der man sich zu 90% wieder findet und der eine oder andere Punkt stimmt halt nicht ganz überein. Und wenn schon. Ich nehme jetzt CDU, SPD, etc.. da heraus weil bei diesen Parteien ja erfahrungsgemäß grundsätzlich nichts Gutes raus kommen kann. Von der SPD waren wir ja bereits schockiert, dass die so asozial sein kann! Kohl (CDU) hatte sich beispielsweise nie getraut, den Spitzensteuersatz unter 50% zu senken... DAS hatte dann die SPD mit den Grünen gemacht! Aber das wissen wir ja alle (sollten es wissen).

Und nun geht es auch nicht darum, dass man Angst haben muss eine sonstige Partei zu wählen. Auch wenn da etwas im Parteiprogramm steht was man auf keinen Fall will, was kann schon passieren? Im Besten fall kommt die Partei dann mit 5% rein und das war's dann vorerst mal. Dann kann man die Partei weiter beobachten wie sie sich verhält, was sie fordert, etc.. Wenn es gut ist, kann man sie weiterhin wählen. Wenn nicht, wählt man die nächste Partei.

Ich persönlich würde auch weiterhin die Violetten empfehlen. Leider machen die keinen sehr guten Eindruck auf die Öffentlichkeit. Sie haben so das Label von "Spinnern" und Leuten die von nichts ne Ahnung haben, solchen sollte man das Regieren auf keinen Fall zutrauen. Ich sag lieber die Violetten als den korrupten Leuten die im Moment an der Macht sind und alles nur nicht für die Menschen machen!

Zu guter letzt sollte eines gesagt sein... Keine Partei darf die absolute Mehrheit haben. Auch nicht 2 Parteien zusammen. Denn das macht es diesen Leuten einfach zu leicht durch zu regieren und die Dinge zu beschließen, die ihnen von ihren Geldgebern "vorgeschlagen" werden. Besser wäre es, man könnte sich gar nicht einigen und es bleibt alles wie es ist oder man sieht ein, dass direkte Demokratie bei bestimmten Entscheidungen sinnvoller wäre.

Wie beispielsweise die Frage, ob wir eine einheitliche Kranken- und Rentenversicherung wollen. Wo wären denn da die Nachteile? Guck mal auf die Schweiz, der sozialistische Musterstaat! Sie haben ein genau solches Rentensystem und es geht ihnen gut!

Montag, 26. Juli 2010

Fressen Spinnen auch Mücken?

Wo ist das Problem mit den Stechmücken?

Dazu folgendes Experiment:
Eine lebende Mücke wurde eingefangen und bewegungsunfähig gemacht. Dies geht beispielsweise, indem man sie im Glas für ein paar Minuten der prallen Sonne aussetzt. Die Mücke regt sich nicht mehr, vermutlich weil sie tot ist.

Anschließend warf ich den Mücken-Kadaver in ein nahe gelegenes Spinnennetz. Und da hing sie dann. Die Spinne sah das und war nebenan. Jedoch ist sie wohl recht schüchtern, sie will wohl in aller Ruhe dinieren.

Also ließ ich sie für ein paar Minuten allein. Als ich dann wieder kam, sah ich, wie sich die Spinne über die Mücke her machte.
Sorry aber ich habe leider kein Video davon ^^

Wie dem auch sei, stimmt es zwar, dass eine Spinne auch eine Mücke frisst. Allerdings glaube ich eher weniger, dass eine Mücke selbstständig ins Spinnennetz fliegt. Wenn man sich doch bloß mit den Spinnen unterhalten könnte und ihnen mitteilen, dass sie ihr Spinnennetz draußen vor dem Fenster spinnen sollen. Man hätte ein prima Fliegennetz! Mit selbstreinigendem Effekt, sozusagen ;-)

Allerdings ist damit die Freundin höchstwahrscheinlich eher nicht einverstanden... Ihr wisst ja *kreisch*, etc.. und man soll die Spinnen umbringen weil "das sind Monster". Die gemeine Stechmücke ist ja auch... Das Weibchen. Die Männchen ernähren sich eher vegetarisch. Weibchen brauchen das Blut um... Eh ja ihre Nachkommen zeugen zu können. Das ist echt gemein!

Mal was ganz aktuelles!

Wer Fahrer von Mitfahrgelegenheiten ist, der wird den folgenden Artikel äußerst interessant finden!

Dabei geht es um die Kommunikation zwischen Fahrer und Mitfahrer bei Mitfahrgelegenheiten und ein Tool das die Kommunikation vereinfacht.